Reiseblog Groovy Planet Jahresrückblick. Kids in Guantánamo
Allgemein

Zwischen Kuba und Afrika | 2016, (m)ein Jahr mit Bettwanzen & Co.

Aktua­li­siert am

Trotz eines Starts mit Pech und Pan­nen, 2016 war ein Jahr mit ganz unter­schied­li­chen Erleb­nis­sen. Beein­dru­ckend oder berüh­rend, lus­tig oder lehr­reich. Alles ist dabei. Ein Blick zurück mit einer Aus­wahl der bes­ten Bil­der, Geschich­ten und Anek­do­ten.  

Ich bin wie­der in Kuba. Dort, wo das Grun­zen der Schwei­ne kurz vor dem Jah­res­wech­sel bereits zum bekann­ten Geräusch gewor­den ist. Ein Jahr zuvor hat­te ich es in Giba­ra erlebt und jetzt, Ende 2016, ist Guan­tá­na­mo der Schau­platz. Die Tie­re wer­den durch die Stra­ßen ver­frach­tet, um zu Sil­ves­ter frisch geschlach­tet auf dem Grill zu lan­den. Die Kuba­ner lie­ben Schwei­ne­fleisch und wer es sich leis­ten kann, kauft zur Fei­er des Tages eben gleich ein gan­zes Schwein.

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet. Schweinetransport in den Straßen von Guantánamo, Kuba
Jah­res­wech­sel in Kuba: Schwei­ne­trans­port in Guan­tá­na­mo

Fidel Cas­tro ist gestor­ben, kurz zuvor war ich in Hol­guín gelan­det, öffent­lich gefei­ert wird der Jah­res­wech­sel in Kuba daher nicht, was zumin­dest in Guan­tá­na­mo aber im Rah­men der Noche Guan­tan­ame­ra umso inten­si­ver nach­ge­holt wird. An Sil­ves­ter war so jeden­falls Muße, um auf Erleb­nis­se und Begeg­nun­gen des abge­lau­fe­nen Jah­res zurück­zu­bli­cken.

Mit Bettwanzen und Zehenbruch ins neue Jahr

Im Ori­en­te, dem Osten Kubas, beginnt das Jahr mit einem schmerz­haf­ten Pau­ken­schlag. Ein gebro­che­ner gro­ßer Zeh ist die Fol­ge mei­nes Stur­zes im nächt­li­chen Bara­coa. Selbst schuld, wenn der Kopf mit ande­ren Din­gen beschäf­tigt ist als mit den Löchern, die sich in der Dun­kel­heit auf kuba­ni­schen Stra­ßen auf­tun. Schmerz­haft, vor allem aber lang­wie­rig sind die Beschwer­den, die mich anschlie­ßend nicht nur über den Malecón von Havan­na, son­dern spä­ter auch noch in Mexi­ko hum­peln las­sen. Das kuba­ni­sche Gesund­heits­sys­tem wird oft gelobt, ich hät­te es sinn­vol­ler­wei­se einem Check unter­zie­hen sol­len. Es wäre alle­mal bes­ser gewe­sen als das Mal­heur den Selbst­hei­lungs­kräf­ten zu über­las­sen.

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, Impressionen aus den Straßen von Centro Habana
In den Stra­ßen von Cen­tro Haba­na

Dass in Kuba zu guter Letzt auch noch Bett­wan­zen, ein­ge­fan­gen in einem düs­te­ren Hin­ter­zim­mer in Havan­nas Alt­stadt, hin­zu­kom­men, run­det das Bild von Pech und Pan­nen zu Jah­res­be­ginn ab. 4 Wochen Juck­reiz und Kra­t­ze­rei in mexi­ka­ni­schen Näch­ten sind die Fol­ge. Eine Erfah­rung, auf die ich eben­falls hät­te ver­zich­ten kön­nen.

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet. Impressionen aus den Straßen von Matanzas, Kuba
Kuba­ni­sche Impres­sio­nen, hier in Mat­anz­as

Kuba malträtiert Kopf und Körper

Kuba hin­ter­lässt also Spu­ren, aber nicht nur den Kör­per strengt das Land an, auch den Kopf beschäf­tigt es inten­siv. Beson­ders die Men­schen geben Rät­sel auf. Und täg­lich stel­len sich neue Fra­gen, die nicht immer beant­wor­tet wer­den. Was haben Jahr­zehn­te “kari­bi­scher Sozia­lis­mus” mit den Kuba­ne­rin­nen und Kuba­nern gemacht, das ist eines der span­nends­ten The­men.

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, Frauen in den Straßen von Matanzas, Kuba
Die Men­schen in Kuba geben vie­le Rät­sel auf

Mexico: Guacamole und andere Leckereien locken

Beson­ders auf die abwechs­lungs­rei­che mexi­ka­ni­sche Küche im Bun­des­staat Yuca­tán freue ich mich nach 2 Mona­ten in Kuba. Doch der Start ist schwie­rig, die Gedan­ken sind zunächst noch woan­ders und der Kör­per meu­tert. In Tulum braucht es eini­ge Tage, bis ich mich akkli­ma­ti­siert habe. Abseits des Strand­le­bens, denn direkt am Meer, wo ich ursprüng­lich ver­wei­len woll­te, lie­gen nicht nur berühm­te Maya-Rui­nen, son­dern auch Unter­künf­te, für die stol­ze Prei­se ver­langt wer­den. Eine Woche blei­be ich und picke mir die ange­neh­men Sei­ten der tou­ris­ti­schen Infra­struk­tur mit Cafés und Restau­rants her­aus. 

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, Flamingo bei Río Lagartos, Mexiko
Fla­min­gos bei Río Lagar­tos

Val­la­do­lid ent­puppt sich anschlie­ßend als net­tes, ruhi­ges Städt­chen, das von far­ben­fro­hen kolo­nia­len Häu­sern geprägt ist. Hier habe ich jetzt auch das Gefühl, in Mexi­ko “ange­kom­men” zu sein. Trotz­dem: die Kuba­ner und ihre Geschich­ten feh­len, denn die Mexi­ka­ner haben eine ganz ande­re Men­ta­li­tät, wir­ken meist zurück­hal­tend, im Ver­gleich teil­wei­se sogar schüch­tern.

Maya-Ruinen und Krokodile

Ein mor­gend­li­cher Aus­flug führt mich nach Chi­chén Itzá, eine der bedeu­tends­ten und meist­be­such­ten Maya-Rui­nenstät­ten. Als dort spä­ter am Vor­mit­tag die Tou­ris­ten­bus­se anrol­len, bin ich längst zurück in Val­la­do­lid. 

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, Maya-Ruinen von Chichén Itzá
Maya-Rui­nen von Chi­chén Itzá

Etwa 2 Meter mag das Kro­ko­dil lang sein, viel­leicht auch 2,50 Meter. Aber Capi­tan Fili­ber­to erzählt, er habe tags zuvor gar ein 5 Meter lan­ges Exem­plar gese­hen, Papa Gran­de nennt er es. Fünf Meter! Der flun­kert doch, den­ke ich. Bis ich recher­chie­re und erfah­re, dass die hier ver­brei­te­te Kro­ko­dil­art bis zu 7 Meter lang wird. Also doch kein See­manns­garn vom Capi­tan, der mich durch die Lagu­ne schip­pert. In Río Lagar­tos, am Golf von Mexi­ko, blei­be ich fast 2 Wochen, so gut gefällt es mir in dem ruhi­gen Fischer­dorf. Und ent­de­cke in der Nähe einen wei­te­ren Lieb­lings­ort. Pink­far­be­nes Was­ser: Las Colo­ra­das, ein Ort nicht von die­ser Welt? Fotos des Fischer­dor­fes sind unter dem Hash­tag #Las­Co­lo­ra­das inzwi­schen ein Ren­ner bei Insta­gram. Immer wie­der keh­re ich dort­hin zurück. Die wun­der­li­chen Far­ben üben eine gera­de­zu magi­sche Anzie­hungs­kraft auf mich aus.

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, pinkfarbenes Wasser in Las Coloradas, Mexiko
Pink­far­be­nes Was­ser in Las Colo­ra­das

Mehr als 2.000 Jah­re geht die Geschich­te der Klein­stadt Izamal zurück und ihre Bewoh­ner leben mit­ten zwi­schen Maya-Rui­nen. Den Mit­tel­punkt des his­to­ri­schen Kerns bil­det das 1562 fer­tig­ge­stell­te Fran­zis­ka­ner­klos­ter Con­ven­to de San Anto­nio de Padua, des­sen Atri­um das zweit­größ­te der Welt ist. Nach dem Vati­kan. Trotz allem geht es beschau­lich zu. Die fla­chen kolo­nia­len Häu­ser sind haupt­säch­lich gelb und weiß gestri­chen, also weni­ger far­ben­froh, wie man es sonst kennt. 

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, Monument am Paseo de Montejo in Mérida, Mexiko
Monu­ment für das Vater­land am Paseo de Mon­te­jo in Méri­da

Zum Abschluss gibt es in Méri­da Kul­tur, Restau­rants, Märk­te und eini­ges mehr. Lei­der blei­ben für die Haupt­stadt des Bun­des­staa­tes Yuca­tán nur noch 3 Tage. Soll­te ich irgend­wann wie­der in der Gegend sein, ich wer­de sicher noch ein­mal zurück­keh­ren.

Sambia überrascht nicht nur mit wilden Tieren

Sam­bia ist ein Land, von dem ich zuvor kaum etwas wuss­te. Die Haupt­stadt Lusa­ka ent­puppt sich kei­nes­falls als typisch afri­ka­ni­scher Moloch und über­rascht mit tol­len Restau­rants. Moder­ne Shop­ping Malls, nur weni­ge hun­dert Meter wei­ter aber die Vier­tel der Armen und mit Chi­bo­lya ein Town­ship, in das sich auch die Poli­zei nur sel­ten hin­ein wagt, das sind die Gegen­sät­ze. Gleich zu Beginn ler­ne ich, dass in Sam­bia 73 Spra­chen gespro­chen wer­den. Und dass Eng­lisch daher die Ver­bin­dung ist, damit die Men­schen sich in die­sem Wirr­warr ver­ste­hen.

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, Leopard im South Luangwa Nationalpark in Sambia
Leo­pard im South Luang­wa Natio­nal­park in Sam­bia

Kri­ti­sche Stim­men hat­ten von der lan­gen Bus­fahrt in den Osten Sam­bi­as abge­ra­ten, die sich jedoch als rich­ti­ge Ent­schei­dung erweist. Im South Luang­wa Natio­nal­park sehe ich zum ers­ten Mal all die Tie­re in frei­er Wild­bahn: Ele­fan­ten, Giraf­fen, Zebras, Leo­par­den, Löwen und vie­le ande­re. Und Safa­ri muss gar nicht teu­er sein, auch das ist die Erkennt­nis in Mfu­we, wo sich die Ver­ur­sa­cher nächt­li­cher Geräu­sche als Fluss­pfer­de offen­ba­ren. Nachts kom­men die gefähr­li­chen Tie­re aus dem Was­ser, um direkt vor mei­ner Tür zu gra­sen.

Jahresrück Reiseblog Groovy Planet, Zebras im South Luangwa Nationalpark von Sambia
Zebras im South Luang­wa Natio­nal­park

Lachende Gesichter trotz vieler Probleme

Von Mfu­we geht es wie­der zurück nach Lusa­ka, einen Stopp lege ich in Kate­te ein, wo ich mit dem Tikon­da­ne Com­mu­ni­ty Cent­re ein bemer­kens­wer­tes Pro­jekt besu­che, das sich The­men wie Erzie­hung und Gesund­heit wid­met. Obwohl Fehl­ernäh­rung und HIV nicht nur in die­ser Gegend von Sam­bia gro­ße Pro­ble­me dar­stel­len, beein­dru­cken beson­ders die lachen­den Gesich­ter, in die ich immer wie­der schaue.

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, Köchinnen vom Tikondane Community Centre in Katete, Sambia
Lachen­de Gesich­ter: die Köchin­nen vom Tikon­da­ne Com­mu­ni­ty Cent­re

Bevor es hin­über nach Bots­wa­na geht, locken noch die Vic­to­ria­fäl­le. Erst aus der Luft offen­bart sich das gan­ze Aus­mass die­ses Natur­schau­spiels, das zum UNESCO-Welt­erbe gehört. Kann es einen bes­se­ren Ort für für den ers­ten Heli­ko­pter­flug geben als über die­sen Was­ser­mas­sen, die sich hier zwi­schen Sam­bia und Sim­bab­we in die Tie­fe stür­zen?

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, Helikopteranflug auf die Victoriafälle
Anflug auf die Vic­to­ria­fäl­le

In Living­stone tref­fe ich Hans wie­der. Der Schwei­zer ist mit dem Fahr­rad in Afri­ka unter­wegs. Zum drit­ten Mal schon, 92.000 km ist der Zwi­schen­stand. Was für ein Aben­teu­er des Man­nes, der mir spä­ter auch in Windhoek noch ein­mal über den Weg lau­fen soll­te.

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, Elefant im Safari-Camp Elephant Sands, Botswana
Ein Ele­fant kommt ins Camp Ele­phant Sands getrot­tet

Elefanten und Baobabs

Ele­fan­ten kom­men zur­zeit tags­über nicht in das Camp, erzäh­len sie mir anfangs in Ele­phant Sands. Denn die fän­den zum Ende der Regen­zeit auch anders­wo Was­ser. Gut, dass die Tie­re das nicht hören. Denn kei­ne Stun­de ver­geht, bis der ers­te Dick­häu­ter ziel­si­cher Rich­tung Was­ser­stel­le trot­tet. Mei­ne nächt­li­che Begeg­nung mit einer gan­zen Her­de der Tie­re wird ganz sicher unver­ges­sen blei­ben. Sie führt zur wenig über­ra­schen­den Erkennt­nis, dass es auch nach etli­chen Glä­sern Rot­wein eine Schnaps­idee ist, mit­ten zwi­schen den Tie­ren hin­durch­lau­fen zu wol­len.

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, Giraffen in der Nähe des Safari-Camps Elephant Sands, Botswana
Giraf­fen in Bots­wa­na, in der Nähe des Safa­ri-Camps Ele­phant Sands

Kubu Island ist eine aus Fels­ge­stein bestehen­de Erhe­bung, die aus der Salz­wüs­te ragt. Bewach­sen von Baob­abs, den wun­der­li­chen Affen­brot­bäu­men. Eine Kulis­se wie aus dem Mär­chen. Gan­ze 4 Stun­den braucht der Jeep für die 91 km lan­ge Stre­cke durch die Savan­ne. Um eine Nacht unter dem Ster­nen­him­mel von Bots­wa­na zu ver­brin­gen.

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, Baobabs in Kuba Island, Botswana
Baob­abs in Kubu Island

Ghan­zi gilt als “Haupt­stadt der Kala­ha­ri”, was aber nicht viel hei­ßen muss, wenn die nächs­ten Orte hun­der­te von Kilo­me­tern ent­fernt sind. Es gibt ein paar Super­märk­te, zwei Restau­rants und eine Bar. Dazu ein Schild mit dem Hin­weis, wo Gra­tis­kon­do­me erhält­lich sind, und Fri­seu­re, die am Stra­ßen­rand ihrer Arbeit nach­ge­hen. Genau dort lan­de ich. Spie­gel? Fehl­an­zei­ge. Das Ergeb­nis: vie­le Haa­re sind nicht übrig geblie­ben. Der Trost: es ist die nor­ma­le Fri­sur hier, die Män­ner lau­fen alle so her­um. Und schließ­lich wächst ja alles wie­der nach.

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, Abendstimmung in Botswana
Abend­stim­mung in Bots­wa­na

Botswana – exklusives Reiseziel

Ins­ge­samt gese­hen ist Bots­wa­na ein exklu­si­ves Rei­se­land, wobei exklu­siv nichts ande­res als eine net­te Umschrei­bung für teu­er ist. Ins­be­son­de­re Maun, das Tor zum Oka­van­go-Del­ta, erweist sich als Tou­ris­ten­fal­le, wenn man spon­tan und ohne Kon­tak­te die Gegend besu­chen will. Das Oka­van­go­del­ta, eines der größ­ten und tier­reichs­ten Feucht­ge­bie­te Afri­kas, hat­te ich eigent­lich nicht aus­las­sen wol­len. Für Akti­vi­tä­ten wie Safa­ris und Boots­fahr­ten wer­den teil­wei­se jedoch hor­ren­de Prei­se ver­langt. Die groß­ar­ti­gen Erleb­nis­se im South Luang­wa Natio­nal­park von Sam­bia gewin­nen vor die­sem Hin­ter­grund noch mehr an Bedeu­tung.

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, San-Buschmann in Botswana
San-Busch­mann in Bots­wa­na: Jäger und Samm­ler

Durch den Tou­ris­mus fließt zwar einer­seits viel Geld ins Land, den San, oder auch Busch­män­nern, als ursprüng­li­chen Bewoh­nern kommt jedoch nichts davon zugu­te. Ich konn­te eini­ge der Leu­te besu­chen, sie wer­den mehr oder weni­ger auf dem Farm­ge­län­de der meist wei­ßen Sied­ler gedul­det, nach­dem man sie zuletzt aus der Kala­ha­ri ver­trie­ben hat.

In Sam­bia haben sie oft “Bro­ther” zu mir gesagt und ich war gleich mit­ten­drin, in Bots­wa­na heißt es “Sir” und es geht deut­lich distan­zier­ter zu. In Bots­wa­na füh­le ich mich mehr wie ein Tou­rist, was viel­leicht selt­sam klingt, denn schließ­lich bin ich ja auch einer. Aber ich mag es halt, wenn ich mich wie “zuhau­se” füh­le. Eben so wie in Sam­bia.

Spuren deutscher Vergangenheit in Namibia

Obwohl fast 100 Jah­re her, erin­nert nicht nur in Windhoek, der Haupt­stadt von Nami­bia, vie­les an die Ver­gan­gen­heit des Lan­des als ehe­ma­li­ges Deutsch-Süd­west­afri­ka. An man­chen Stel­len könn­te man mei­nen, man befin­de sich in einer deut­schen Klein­stadt.

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, Bier trinken in Katutura, Windhoek
Katu­tu­ra: Bier gibt es aus 0,75 l‑Flaschen

Ob ich ein Maso­chist bin, fragt Anna. Ich hat­te den Wunsch geäu­ßert, ein wenig durch Katu­tu­ra zu bum­meln, irgend­wo ein Bier zu trin­ken. Wir eini­gen uns dar­auf, dass ich Katu­tu­ra vor Ein­bruch der Dun­kel­heit wie­der ver­las­se. Stun­den spä­ter ist es dann dun­kel und ich bin immer noch da. Wir trin­ken Bier aus 0,75-Liter-Flaschen, ich weiß inzwi­schen, wie die Juke­box funk­tio­niert und habe viel erfah­ren über das eigent­li­che Windhoek. Denn etwa 60 % der Bevöl­ke­rung lebt hier in der Vor­stadt, teil­wei­se in Well­blech­hüt­ten ohne flie­ßend Was­ser und Elek­tri­zi­tät. „Ort, an dem wir nicht leben möch­ten“, das ist die Bedeu­tung des Namens aus der Spra­che der Here­ro.  Ab 1959 waren Schwar­ze und Far­bi­ge zwangs­wei­se dort­hin umge­sie­delt wor­den. Man woll­te Windhoek zu einer rein “wei­ßen Stadt” machen. Als ich spä­ter ein Taxi neh­men will, erzählt Anna von Leu­ten, die aus­ge­raubt und irgend­wo im Nir­gend­wo aus­ge­setzt wer­den. Oder ermor­det. Das reicht mir, ich neh­me ihr Ange­bot an, mich zurück­zu­fah­ren.

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, Herero-Frau im Supermarkt in Otjiwarongo, Namibia
Here­ro-Frau im Super­markt in Otji­wa­ron­go

Oka­hand­ja, nur 70 km von Windhoek ent­fernt: Mein ers­ter Halt nach Ver­las­sen der Haupt­stadt Nami­bi­as. Über Nami­bi­an Tree House, einer alten, lie­be­voll restau­rier­ten Farm, auf der ich unter­kom­me, liegt ein Hauch von Kolo­ni­al­zeit­stim­mung. Mit Hun­den und Pfer­den freun­de ich mich schnell an. Und mei­ne Gast­ge­ber neh­men mich zu einem Aus­flug in die Umge­bung mit. Ein fau­chen­der, Zäh­ne flet­schen­der Leo­pard in 2 Meter Ent­fer­nung ist dabei eine ein­drucks­vol­le und Respekt ein­flö­ßen­de Begeg­nung. Vor der Tour muss ich unter­schrei­ben, das Risi­ko mei­nes Todes oder einer Ver­let­zung selbst zu tra­gen.

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, auf der Straße in Otjiwarongo
Zufäl­li­ge Begeg­nung mit Eric aus Burun­di in Otji­wa­ron­go

Eine zufäl­li­ge Begeg­nung auf der Stra­ße in Otji­wa­ron­go: Eric kommt aus Burun­di, wo der Rest sei­ner Fami­lie umge­bracht wur­de. Er ist daher nach Nami­bia geflo­hen und kämpft hier ums Über­le­ben. Ich bin betrof­fen, denn ich weiß nichts über Burun­di. Dient als Ent­schul­di­gung, dass ich selbst aus einem Land kom­me, in dem mir vor­ge­gau­kelt wird, der Nabel der Welt läge irgend­wo zwi­schen Grie­chen­land und der Ukrai­ne?

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, Blick vom Waterberg, Namibia
Blick vom Water­berg

Nachdenkliches am Waterberg

Der Besuch des Water­bergs ist gleich­zei­tig ein Aus­flug in einen Teil deut­scher Geschich­te. 1904 haben hier etwa 80 % der Here­ro, des ein­hei­mi­schen Hir­ten­volks, ihr Leben ver­lo­ren. Seriö­se Quel­len spre­chen von Völ­ker­mord, ver­ur­sacht durch deut­sche Trup­pen. Ich tref­fe auf deutsch­stäm­mi­ge Nami­bi­er, die hart­nä­ckig behaup­ten, die Here­ro sei­en selbst schuld gewe­sen. Die Kra­xe­lei hoch auf den Berg ist eine will­kom­me­ne Gele­gen­heit, um den Kopf von sol­chen Irri­ta­tio­nen frei zu bekom­men. Ver­stö­rend wirkt der Sol­da­ten­fried­hof am Fuss des Bergs. Jun­ge Bur­schen aus Dres­den, Zwi­ckau und ande­ren ost­deut­schen Städ­ten haben hier mit gera­de ein­mal Anfang 20 fern der Hei­mat ihr Leben gelas­sen.

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, Kinder auf der Straße in Tsumeb, Namibia
Begeg­nung auf der Stra­ße – Kin­der in Tsu­meb

Tsu­meb ist eine Berg­bau­stadt im Nor­den. Ich ken­ne es schon aus Windhoek, der Haupt­stadt: ab Sams­tag­mit­tag wer­den “die Bür­ger­stei­ge hoch­ge­klappt” und die Stra­ßen sind am Wochen­en­de teil­weise wie aus­ge­stor­ben. Aus­nah­me: Super­märk­te, die jeden Tag geöff­net haben. Und Kir­chen, die sonn­tags besucht wer­den. Ich nut­ze die Ruhe, um ein altes Minen­ge­län­de zu inspi­zie­ren. Lei­der sind kei­ne Men­schen da, die die Geschich­ten dazu erzäh­len könn­ten. Auch in Tsu­meb ist euro­päi­scher Ein­fluss unver­kenn­bar. Mit Bäu­men und blü­hen­den Sträu­chern bepflanz­te Alle­en bestim­men das Bild, tref­fend ist daher die Bezeich­nung Gar­ten­stadt.

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, Impressionen aus Ondangwa, Namibia
Hin­ter den Kulis­sen von Ond­ang­wa, Fri­sier­sa­lon hin­ter Well­blech

In Ond­ang­wa, einer quir­li­gen Klein­stadt im Nor­den Nami­bi­as tref­fe ich Jonas auf der Stra­ße. Bis auf “nice Nami­bia” und ein paar wei­te­re Bro­cken spricht er kein Eng­lisch. Klingt es glaub­haft, wenn ich sage, dass wir uns trotz­dem ver­ste­hen? Wir ver­brin­gen fast den gan­zen Tag zusam­men. Jonas zeigt mir sein Zuhau­se, eine Well­blech­hüt­te von weni­gen Qua­drat­me­tern. Auch an vie­len wei­te­ren Stel­len darf ich “hin­ter die Kulis­sen” schau­en, bin über­all will­kom­men. Wann ich wie­der­kom­me, wol­len die Leu­te wis­sen oder es heißt ein­fach “see you tomor­row”. Ich bin beein­druckt von die­sem Vor­ort, den man anders­wo als Slum bezeich­nen wür­de. Hier aber klän­ge das wohl wie eine Belei­di­gung für Jonas und sein “nice Nami­bia”, das er mir so stolz zeigt. 

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, Himba-Kinder im Norden Namibias
Him­ba-Kin­der im Nor­den Nami­bi­as

Besuch bei den Himba

In der Spra­che der Him­ba bedeu­tet Opu­wo “das Ende”, es ist mein letz­tes Ziel im Nor­den Nami­bi­as. Die Him­ba hier sind das letz­te Noma­den­volk im süd­li­chen Afri­ka. Und die besu­che ich 5 Tage und 4 kal­te Näch­te lang. Raus aus der Zivi­li­sa­ti­on, rein in das ursprüng­li­che Leben die­ses Hir­ten­volks. Ich habe vor­her kaum eine Ahnung, was mich erwar­tet. Gast­ge­schen­ke gilt es zu besor­gen. Und ein Zelt. Dazu ein paar Decken, die Näch­te im afri­ka­ni­schen Win­ter sind kalt.

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, junge Himba-Frau im Norden von Namibia
Jun­ge Him­ba-Frau

Man­che Dör­fer des Hir­ten­volks kann man auf tou­ris­ti­sche Wei­se besu­chen, für ein paar Stun­den, Sou­ve­nir­ver­kauf und Bet­te­lei inklu­si­ve. Ich habe das Glück, einen jun­gen Mann zu tref­fen, der selbst aus einem Him­ba-Dorf stammt. Dadurch kann ich am ganz nor­ma­len Leben die­ser Leu­te teil­neh­men. Ohne Elek­tri­zi­tät und kilo­me­ter­weit von der nächs­ten Was­ser­stel­le ent­fernt. John hat mit 9 Jah­ren, zunächst gegen den Wil­len der Eltern, begon­nen, die Schu­le zu besu­chen und lebt jetzt in Opu­wo. Ein gro­ßes Herz hat er nach wie vor für sei­ne vie­len Ver­wand­ten und die Kul­tur der Him­ba. Sei­ne Her­kunft wird er ganz sicher nie ver­leug­nen.

Zwei Dör­fer der Him­ba besu­chen wir tram­pen­der­wei­se. Anläss­lich einer Beer­di­gung wird die gan­ze Nacht getanzt und gesun­gen, wie sie schlach­ten erle­be ich haut­nah und vie­les mehr. Es ist ein­drucks­vol­les Erleb­nis, Zeit bei Men­schen zu ver­brin­gen, die kei­nen Stress ken­nen. Die im Augen­blick leben und sich nicht nach der Uhr rich­ten. Ein selt­sa­mes Gefühl ist es anschlie­ßend, wie­der in die Zivi­li­sa­ti­on zurück­zu­keh­ren. Am meis­ten freue ich mich dabei auf eine Dusche.

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, Himba im Norden von Namibia
Beer­di­gung im Him­ba-Dorf: die gan­ze Nacht wird gesun­gen und getanzt

Swakopmund: wie ein Badeort an der Nordsee

Swa­kop­mund wirkt wie ein Bade­ort an der Nord­see. Wie eine deut­sche Klein­stadt zwi­schen Wüs­te und Atlan­ti­schem Oze­an. Wohl nir­gend­wo sonst in Nami­bia sind die Spu­ren deut­scher Ver­gan­gen­heit so deut­lich sicht­bar wie hier. Und das, obwohl die Kolo­ni­al­zeit als Deutsch-Süd­west­afri­ka lan­ge zurück­liegt und ja auch nur 30 Jah­re dau­er­te. Welch ein Kon­trast zum wil­den Nor­den: dich­ter Nebel liegt oft über der Stadt, der an man­chen Tagen über­haupt nicht ver­schwin­det. Manch­mal stürmt und reg­net es.

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, Swakopmund wirkt wie ein Badeort an der Nordsee
Kon­trast in Afri­ka: Swa­kop­mund wirkt wie ein Bade­ort an der Nord­see

Zurück nach Portugal

Die Viel­sei­tig­keit der Land­schaft, das Kli­ma, der melan­cho­li­sche Klang des Fado, das Essen und auch der Vin­ho Ver­de machen Por­tu­gal zu einem mei­ner Lieb­lings­län­der, in das ich immer wie­der gern zurück­keh­re. In Cas­te­lo de Vido führt altes Kopf­stein­pflas­ter berg­auf, berg­ab durch schma­le, teil­wei­se mit Blu­men geschmück­te Gas­sen der his­to­ri­schen Alt­stadt. Man­che Men­schen wir­ken so, als wären sie in all den Jahr­hun­der­ten schon immer hier gewe­sen. Mei­ne Unter­kunft: ein 500 Jah­re altes ehe­ma­li­ges Klos­ter.

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, Blick auf Castelo de Vide
Blick auf Cas­te­lo de Vide

Mar­vão ist ein klei­nes Dorf hoch oben auf einem Fels­pla­teau im Grenz­ge­biet zu Spa­ni­en. Schon in der Stein­zeit haben hier Men­schen gesie­delt. 10 km soll­ten es von Cas­te­lo de Vide nach Mar­vão sein, also eine Stre­cke, die gut zu Fuss zu bewäl­ti­gen ist. Nur ver­pas­se ich eine Abzwei­gung. Danach ist es zwar immer noch der rich­ti­ge Weg, aber nun sind es 20 km. Nur noch 100 Men­schen leben oben in Mar­vão. Viel los ist daher nicht und ich rei­se nach einer Nacht wei­ter nach Por­ta­leg­re, der Haupt­stadt des Alto Alen­te­jo. Dort geht es zwar beschau­lich zu, aber es gibt viel zu ent­de­cken: man kann wun­der­bar durch alte Gas­sen schlen­dern, loka­le Spe­zia­li­tä­ten pro­bie­ren. Und wenn es reg­net, was jetzt, zum Jah­res­en­de hin, oft vor­kommt, fin­det man schnell Unter­schlupf in einem der Muse­en. Por­ta­leg­re wird offen­bar ziem­lich unter­schätzt. Ich mag sol­che Orte.

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, Straßenbahn in Lissabon
Auch im Regen ein belieb­tes Motiv: Stra­ßen­bahn in Lis­sa­bon

Lis­sa­bon ist ist für mich etwas schwie­rig, was ins­be­son­de­re am Kon­trast zum eher beschau­li­chen Alen­te­jo liegt. Nach nur 3 Tagen rei­se ich daher wei­ter, auch im zwei­ten Anlauf wer­de ich mit der por­tu­gie­si­schen Haupt­stadt nicht so recht warm. Ein wei­te­rer Ver­such könn­te sich loh­nen.

Portugiesische Lieblingsstädte

Coim­bra! Der Name der ehe­ma­li­gen por­tu­gie­si­schen Haupt­stadt klingt nach Musik. Stu­den­ten zie­hen oft sin­gend und musi­zie­rend durch die Alt­stadt. Coim­bra ist eine der ältes­ten Uni­ver­si­täts­städ­te Euro­pas und die Kom­bi­na­ti­on von his­to­ri­scher Stadt und tau­sen­den jun­ger Stu­den­ten ver­leiht ihr eine bemer­kens­wert leben­di­ge Atmo­sphä­re. Mit vie­len Bars und Restau­rants gibt es eine tol­le Infra­struk­tur. Ich habe einen wei­te­ren Lieb­lings­ort gefun­den, zudem mit einer tol­len Her­ber­ge, der Casa de São Ben­to. Wäre ich jün­ger, ich könn­te mir gut vor­stel­len, in Coim­bra zu stu­die­ren. Dazu por­tu­gie­sisch zu ler­nen und mich in eine der hüb­schen Por­tu­gie­sin­nen zu ver­lie­ben. 

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, Porto-Impressionen am Ufer des Douro mit Blick auf Liberia, die historische Altstadt
Por­to-Impres­sio­nen am Ufer des Dou­ro

Por­to ist für mich die span­nends­te und viel­sei­tigs­te Stadt Por­tu­gals. Und die schöns­te. Por­to ist bunt, an man­chen Stel­len aber auch düs­ter und ver­fal­len. Manch­mal erin­nert mich die Stadt ein wenig an Havan­na. Ein Unter­schied: die Musik. Havan­na klingt fröh­lich, nach Rum­ba, Sal­sa und Son, wäh­rend über Por­to eher schwer­mü­ti­ger Fado liegt. Ich fri­sche Erin­ne­run­gen auf, gehe wie­der in die klei­nen Bars, wo die Ein­hei­mi­schen musi­zie­ren und lau­sche den melan­cho­li­schen Klän­gen des Fado. Außer­dem genie­ße ich die por­tu­gie­si­sche Gast­freund­schaft in Tas­cas, den klei­nen typi­schen Restau­rants. Und natür­lich lau­fe ich auch wie­der nach Afu­ra­da. Das klei­ne Fischer­dorf bie­tet auf den ers­ten Blick zwar nichts beson­de­res, besitzt aber so viel Charme, dass es mich immer wie­der dort­hin zurück­zieht. Und ja, ich gebe es gern zu, frisch gegrill­ter Fisch und herr­lich küh­ler Vin­ho Ver­de sind über­zeu­gen­de Argu­men­te.

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, Leuchtturm Felgueiras Foz do Douro, Porto
Leucht­turm Fel­guei­ras Foz do Dou­ro: stür­misch geht es vor der Küs­te von Por­to zu

Geschichten aus Hannover

Auch wenn ich oft weit weg bin, gele­gent­lich schaue ich mich auch vor der eige­nen Haus­tür um. Viel­leicht ist es gera­de die Distanz, die den Blick schärft und man­che Orte im hei­mi­schen Han­no­ver beson­ders zur Gel­tung kom­men lässt. Arti­kel über die Scil­la-Blü­te, das “blaue Wun­der” von Han­no­ver, und den Tag des offe­nen Denk­mals sind ers­te Ergeb­nis­se. Auf­grund der posi­ti­ven Reso­nanz wird es auch künf­tig immer mal wie­der Geschich­ten aus der Hei­mat geben – ab sofort beglei­tet von einer inter­es­san­ten Koope­ra­ti­on mit meinNiedersachsen.de, wo zudem lau­fend wei­te­re Geschich­ten aus Nie­der­sach­sen zu fin­den sind.

Jahresrückblick Reiseblog Groovy Planet, Morgenstimmung über Hannover
Mor­gen­stim­mung über Han­no­ver, Blick vom Ben­ther Berg

Wie geht es 2017 wei­ter? Zunächst schaue ich wei­ter in Kuba hin­ter die Kulis­sen. Das Land lässt mich nicht los und was danach kommt, wird sich zei­gen. Bis­her gibt es vage Ide­en, aber noch nichts kon­kre­tes. So hof­fe ich, dass mei­ne treue Lese­rin Vera kein Ein­zel­fall ist, wenn sie sagt:

Freue mich auf “egal­was­kommt!” Ich lie­be Dei­ne Berich­te und Bil­der! Dan­ke dafür!

Und auch für neue inter­es­san­te Koope­ra­tio­nen mit geeig­ne­ten Part­nern bin ich natür­lich offen, schließ­lich trägt sich ein Pro­jekt wie der Rei­se­b­log Groo­vy Pla­net nicht von allein.

Autor, Reisereporter und Reiseblogger. Nachdem man ihn dazu gebracht hat, seine vorherige berufliche Karriere zu beenden (um das böse Wort Mobbing zu vermeiden), treibt ihn die Neugier hinaus in die Welt und er erzählt Geschichten von unterwegs.

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