Kratersee Sete Cidades, Azoreninsel Sao Miguel.
Portugal

São Miguel | Der mystische Kratersee von Sete Cidades

Aktua­li­siert am

Blau­grü­ne Kra­ter­se­en. Geheim­nis­vol­le Far­ben. Ein typi­sches Merk­mal der Azo­ren. Kein Wun­der, dass die mys­ti­schen Gewäs­ser zu den belieb­tes­ten Sehens­wür­dig­kei­ten der Atlan­tik­in­seln zäh­len. Der größ­te die­ser Seen ist die Lagoa das Sete Cidades, in einem Vul­kan­kra­ter auf São Miguel, sie gehört zu den sie­ben Natur­wun­dern Por­tu­gals.

Brau­send und bro­delnd ent­lädt sich die Wucht des wil­den Oze­ans an der rau­en Küs­te und an den vor­ge­la­ger­ten Fel­sen. Meter­hoch spritzt wei­ße Gischt empor. Ein ein­drucks­vol­les Spek­ta­kel. Der Schau­platz: Mostei­ros, eine klei­ne Gemein­de im Nord­wes­ten von São Miguel, der größ­ten der Azo­ren-Inseln. Und eigent­lich nur der Ort für einen kur­zen Zwi­schen­stopp. Der Bus hat­te mich hier abge­setzt, auf dem Weg nach Sete Cidades.

Küste bei Mosteiros auf dem Weg nach Sete Cidades.
An der Küs­te bei Mostei­ros

See der Sieben Städte

Sete Cidades ist der Name eines Vul­kan­kra­ters im Wes­ten der Azo­ren­in­sel São Miguel. Caldei­ra nen­nen sie der­ar­ti­ge Kes­sel vul­ka­ni­schen Ursprungs auf por­tu­gie­sisch. Wäh­rend der ursprüng­li­che Vul­kan­kom­plex vie­le Jahr­tau­sen­de alt ist, zählt der Kra­ter mit dem dar­in ent­stan­de­nen See gera­de ein­mal etwa 500 Jah­re. Sete Cidades bedeu­tet Sie­ben Städ­te und ist zudem die Bezeich­nung des Ortes, an dem der Vul­kan­see liegt. Ein Name, der im Übri­gen auf einer Legen­de von sie­ben mys­ti­schen Städ­ten im Atlan­tik beruht, das sagen­um­wo­be­ne Atlan­tis also qua­si gleich in sie­ben­fa­cher Aus­füh­rung. Und schließ­lich ist Sete Cidades ja auch der Name des Sees selbst: Lagoa das Sete Cidades, also See der Sie­ben Städ­te.

Blick auf die Küste bei Mosteiros auf dem Weg nach Sete Cidades.
Auf dem Weg nach Sete Cidades

Von Mosteiros zum Kratersee

Bis zu mei­nem Ziel, dem größ­ten Kra­ter­see der por­tu­gie­si­schen Atlan­tik­in­seln, kann es nicht mehr weit sein. Wozu also auf eine Anschluss­ver­bin­dung war­ten? War­um nicht erst im Fischer­dorf Mostei­ros ein wenig auf Ent­de­ckungs­tour gehen? Und anschlie­ßend zu Fuß wei­ter zur Lagoa das Sete Cidades. Der Ent­schluss ist schnell gefasst und zunächst führt mich der Weg ein­mal quer durch den beschau­li­chen Ort, um schließ­lich direkt an der schrof­fen Küs­te ent­lang zu lau­fen.

Fischerhafen von Mosteiros im Westen der Azoreninsel São Miguel
Fischer­ha­fen von Mostei­ros

Am Por­to de Pes­ca spricht ein Schild eine freund­li­che Ein­la­dung aus, es bezeich­net den klei­nen Fische­rei­ha­fen als “must-visit place”. Besu­cher sei­en herz­lich will­kom­men, den Akti­vi­tä­ten der Fischer bei­zu­woh­nen, heißt es. Nur ist nie­mand hier. Zwar lie­gen eini­ge Boo­te am Ufer, aber von den Fischern ist weit und breit nichts zu sehen. Klar, jetzt zur Mit­tags­zeit wer­den die sicher längst fer­tig sein mit ihrer Arbeit.

Männer vor einer Bar in Mosteiros, Impressionen auf dem Weg zum Kratersee von Sete Cidades.
Män­ner vor der Bar in Mostei­ros

Zurück am zen­tra­len Platz von Mostei­ros, wo sich auch die Bus­hal­te­stel­le befin­det. Die Män­ner vor der Bar dort wir­ken gera­de so, als säßen sie immer hier. Wäh­rend ande­re drin­nen offen­bar den gro­ßen Coup pla­nen. Die näm­lich sind emsig damit beschäf­tigt, Lot­to­schei­ne mit den rich­ti­gen Zah­len zu ver­se­hen oder Lose frei­zu­rub­beln. Ich las­se mich der­weil mit Kaf­fee und Gebäck ver­sor­gen, eine letz­te Stär­kung vor dem Marsch zum Kra­ter­see. Und stel­le mir für einen Moment vor, wie es wäre, hier zu blei­ben. Zu ver­wei­len an die­sem ent­spann­ten Ort. Drau­ßen bei den Män­nern in der Son­ne zu sit­zen und ein biss­chen so tun, als säße auch ich immer hier.

Blick auf das Fischerdorf Mosteiros während der Wanderung zum Kratersee. von Sete Cidades.
Blick auf das Fischer­dorf Mostei­ros

Auf dem Weg hin­aus aus dem Ort war­tet eine letz­te Ver­su­chung. Das Restau­ran­te O Chi­co lockt mit Pol­vo no for­no. Und außer Okto­pus gibt es natür­lich auch noch wei­te­re Gerich­te. Ein kur­zer Moment des Zögerns, nur zu ver­füh­re­risch der Gedan­ke an eine Rast mit fri­schem Fisch und lecke­rem Wein. Doch ist die Zeit knapp und ich will das Unter­neh­men Kra­ter­see nicht gefähr­den. Denn das Limit setzt der letz­te Bus, der mich noch am Nach­mit­tag von Sete Cidades wie­der zurück nach Pon­ta Del­ga­da brin­gen soll.

Plastik-Schneemann am Ortsausgang von Mosteiros, gesehen während der Wanderung zum Kratersee bei Sete Cidades.
Begeg­nung mit “Azo­ren-Schnee­mann”

Zwischen den Wetterfronten

Ein fröh­lich drein­bli­cken­der Schnee­mann aus Plas­tik ver­ab­schie­det mich am Orts­aus­gang. Wel­cher Schelm den wohl hier auf­ge­stellt hat? Tat­säch­lich dürf­ten nicht all­zu vie­le der Insel­be­woh­ner schon ein­mal ech­ten Schnee gese­hen haben. Es ist zwar Mit­te Dezem­ber, Vor­weih­nachts­zeit also auch auf den Azo­ren, das Kli­ma hier drau­ßen im Atlan­tik aber ange­nehm mild. Selbst nachts sinkt die Tem­pe­ra­tur kaum unter 16 Grad.

Küstenpanorama auf dem Weg von Mosteiros nach Sete Cidades.
Küs­ten­pan­ora­ma auf dem Weg von Mostei­ros nach Sete Cidades

Ein Schild weist zum Mira­dou­ro do Escal­va­do, das dor­ti­ge Pan­ora­ma lockt, bevor ich das Meer end­gül­tig hin­ter mir las­se. Ein kur­zer Abste­cher zum Aus­sichts­punkt muss daher drin sein, eine Ent­schei­dung, die mit über­wäl­ti­gen­den Ein­drü­cken belohnt wird. Die Küs­te fällt steil ab und unten ver­liert sich das Rau­schen des Mee­res. Die ein­zi­gen Geräu­sche sind die Schreie der Möwen, die, von kräf­ti­gem Auf­wind getra­gen, ele­gant über mich hin­weg segeln. Und wäh­rend hier, direkt über dem Meer, die Son­ne scheint und Mostei­ros in der Fer­ne hell erstrah­len lässt, offen­bart der Blick nach hin­ten eine tief hän­gen­de Wol­ken­front. Irgend­wo dort muss sich mein Ziel befin­den und immer wie­der wehen eini­ge Trop­fen her­über, ich befin­de mich direkt zwi­schen den Wet­ter­fron­ten.

Auf dem Weg zum Kratersee bei Sete Cidades. Blick auf die Küste vor São Miguel vom Miradouro do Escalvado.
Blick auf die Küs­te vor São Miguel vom Mira­dou­ro do Escal­va­do

Wanderung zum Kratersee

Anschlie­ßend errei­che ich Várzea, ein wei­te­res klei­nes Dorf, hal­te mich jedoch nicht lan­ge auf und bie­ge statt­des­sen end­gül­tig ab von der Stre­cke zurück nach Pon­ta Del­ga­da. EN9-1A lau­tet die Bezeich­nung der Stra­ße, die mich nun auf direk­tem Weg nach Sete Cidades und zum dor­ti­gen Kra­ter­see füh­ren soll. Ste­tig berg­auf, hin­ein in die wol­ken­ver­han­ge­ne Höhe, geht es. Moos bedeckt den glit­schi­gen Fahr­bahn­rand und von den Pflan­zen dort trieft die Feuch­tig­keit. Auch etli­che für die Azo­ren­in­seln typi­sche Hor­ten­si­en schmü­cken den Weg, aber nur an weni­gen der ver­dorr­ten Blü­ten ist die ursprüng­lich blaue Far­be noch erkenn­bar.

Lagoa das Sete Cidades. Kuh an der Straße auf dem Weg zum Kratersee.
Neu­gie­ri­ge Bli­cke auf dem Weg zum Kra­ter­see

Hin und wie­der mus­tern neu­gie­ri­ge Augen den ein­sa­men Wan­de­rer. Sie gehö­ren Kühen, die auf saf­ti­gen Wei­den neben der Fahr­bahn gra­sen. Es sind die ein­zi­gen Lebe­we­sen, denen ich begeg­ne, wäh­rend die Stra­ße sich durch meh­re­re Kur­ven immer wei­ter in die Höhe schraubt. Bald wer­de ich den höchs­ten Punkt errei­chen und hin­un­ter­bli­cken auf den geheim­nis­vol­len See.

Kratersee bei Sete Cidades. Ein Schild weist zur Vista do Rei.
Schil­der an der Stra­ße nach Sete Cidades

Vista do Rei, der Königsblick

Irgend­wann zweigt ein Feld­weg von der Stra­ße ab. Vis­ta do Rei heißt es auf einem Schild, Cumeei­ras auf einem ande­ren. Bei­des sagt mir nichts. Weder ist dort von Sete Cidades die Rede, noch fin­de ich einen Hin­weis auf den See. Und set­ze daher, wei­ter der Stra­ße fol­gend, mei­nen Marsch unbe­irrt fort. Spä­ter soll­te ich ler­nen, dass es sich beim Mira­dou­ro da Vis­ta do Rei um den berühm­tes­ten Aus­sichts­punkt der Azo­ren han­delt. Dass genau hier, vom “Königs­blick” aus, die bekann­ten Fotos ent­ste­hen, die sicher auch so man­ches Cover eines Rei­se­füh­rers oder Bild­ban­des zie­ren dürf­ten.

Erstaun­lich ist nur, dass sich unter dem Hash­tag #Vista­do­Rei noch ver­hält­nis­mä­ßig weni­ge Bil­der bei Insta­gram fin­den. Ist der spek­ta­ku­lä­re Aus­sichts­punkt mög­li­cher­wei­se gar nicht so über­lau­fen, wie man ange­sichts des gran­dio­sen Pan­ora­mas den­ken könn­te? Das aber bleibt auch mir dies­mal ver­bor­gen, denn, wie gesagt, ich weiß ja noch gar nicht, was sich hin­ter dem Namen Vis­ta do Rei ver­birgt.

Sete Cidades. Pera an der Straße, kurz vor dem Ortseingang.
Noch eine Begeg­nung, kurz vor Sete Cidades

Eini­ge Meter wei­ter scheint die Stra­ße die höchs­te Stel­le erreicht zu haben und vom Rand der Fahr­bahn bli­cke ich erwar­tungs­voll ins Tal. Aber noch immer ist vom Kra­ter­see nichts zu sehen. Wie­sen und Bäu­me, alles ist grün. In unter­schied­li­chen Schat­tie­run­gen domi­niert die Far­be den Kes­sel und dicht über dem Kra­ter hän­gen Wol­ken wie eine duns­ti­ge Käse­glo­cke. Und das Gewäs­ser? Fehl­an­zei­ge!

Kratersee bei Sete Cidades. Wolken über dem Tal.
Wol­ken über dem Tal, aber wo ist der See?

Sete Cidade, am Ziel!

Ich stap­fe wei­ter die Stra­ße ent­lang, berg­ab geht es jetzt, immer wei­ter in das Tal hin­ein. Wie­der eine Kur­ve, dann noch eine. Und zwi­schen­durch die nächs­te Abzwei­gung, ein wei­te­rer Wan­der­weg. Mit far­bi­gen Mar­kie­run­gen. Gelb und Rot signa­li­sie­ren dem gut vor­be­rei­te­ten Wan­de­rer, dass er hier rich­tig ist. Ich jedoch bin über­haupt nicht vor­be­rei­tet, habe kei­ne Ahnung, was die Far­ben bedeu­ten. Sehe dafür hin­ter der letz­ten Bie­gung aber schließ­lich Sete Cidades vor mir. Eine Kir­che, die Igre­ja de São Nico­lau, das ist der ers­te Ein­druck und das Schild am Orts­ein­gang lässt end­gül­tig kei­nen Zwei­fel, ich habe die “Sie­ben Städ­te” erreicht.

Wanderung nach Sete Cidades. Kuh am Wegesrand.
Nor­ma­les Bild auf den Azo­ren, nicht nur auf São Miguel: “glück­li­che Kühe”

Nach eini­gen hun­dert Metern durch das Dorf sehe ich sie dann end­lich: die Lagoa das Sete Cidades. Jedoch wirkt der Kra­ter­see anders als gedacht. Hat­te ich erwar­tet, von oben auf das mys­ti­sche Gewäs­ser her­ab­zu­se­hen, so ste­he ich jetzt direkt davor. Mehr als 4 km² sol­len das sein? Der See wirkt viel klei­ner. Und wo sind die geheim­nis­vol­len Far­ben, das Blau der Lagoa Azul, des einen Teils, und das Grün der Lagoa Ver­de, des ande­ren? Tat­säch­lich ist der See eher dun­kel­grau, bei­na­he bräun­lich.

Sete Cidades. Ortseingang mit der Kirche Igreja de São Nicolau.
Ers­ter Ein­druck von Sete Cidades: die Kir­che, Igre­ja de São Nico­lau

Das Tal der Tränen

Am Ufer des Kra­ter­sees ste­hend ver­mag ich sei­ne unter­schied­li­chen Abschnit­te nicht zu erken­nen. Der Sage nach sind sie ent­stan­den aus den Trä­nen zwei­er ver­lieb­ter Men­schen. Eine Prin­zes­sin hat­te sich in einen armen Hir­ten ver­liebt, doch ihr Vater, der König, hat die unglei­che Bezie­hung ver­bo­ten. Tren­nen muss­ten sich die bei­den und die Prin­zes­sin stan­des­ge­mäß einen ande­ren Mann ehe­li­chen. Der Schluss die­ser Lie­bes­ge­schich­te ohne Hap­py End: ein letz­tes Tref­fen mit inni­gen Küs­sen und vie­len Trä­nen, ver­gos­sen von der Prin­zes­sin mit den blau­en Augen und vom Hir­ten mit den grü­nen Augen. Fer­tig war der See!

Kratersee Lagoa das Sete Cidades auf der Azoren-Insel São Miguel.
Wol­ken hän­gen über dem Kra­ter­see

Weit weni­ger roman­tisch übri­gens eine natür­li­che Erklä­rung für die oft­mals wun­der­sa­me Fär­bung. Wald und Wol­ken sor­gen für Grün und Blau, spie­geln sich im Was­ser des Sees wider, jeden­falls dann, wenn die Son­ne scheint. Und von der ist heu­te nichts zu sehen. Und so ist das Ende mei­ner Geschich­te ein ande­res: es ist zu erzäh­len von wun­der­lich gespens­ti­schen Bäu­men, die in Ufer­nä­he aus dem Was­ser ragen. Von Wol­ken und Nebel, die dicht über dem Kra­ter hän­gen, ganz so, als ob es immer so wäre.

Kratersee Lagoa das Sete Cidades.
Mys­tisch ragen Bäu­me aus dem Was­ser des Kra­ter­sees

Gespens­tisch hät­te mög­li­cher­wei­se auch ein Besuch des Mira­dou­ro da Vis­ta do Rei gewirkt. Wo sich neben dem gran­dio­sen Aus­blick näm­lich auch die Rui­ne des ehe­ma­li­gen Hotels Mon­te Palace fin­det, 1989 eröff­net und nur ein Jahr spä­ter wegen Insol­venz bereits wie­der geschlos­sen und seit­dem ver­waist. Die­ser “Lost Place” (hier die gan­ze Geschich­te in Wort und Bild) ist mitt­ler­wei­le ein reiz­vol­les Ziel für Lieb­ha­ber geheim­nis­vol­ler Orte, so auch für mich bei einem mög­li­chen nächs­ten Besuch. Um dann jedoch früh­zei­tig direkt nach Sete Cidades zu fah­ren und mich auf die Wan­de­rung um den See her­um zu bege­ben. In der Hoff­nung, dass die Son­ne scheint und dem Gewäs­ser sei­ne mys­ti­schen Far­ben ver­leiht, wie hier bei borboletameetsworld.de ein­drucks­voll zu sehen.

Kratersee bei Sete Cidades
Anders als erwar­tet: Anblick des Kra­ter­sees

Für mich gibt es aber auch dies­mal kei­nen Grund, ent­täuscht zu sein. Denn mit zurück neh­me ich einen bun­ten Strauß span­nen­der Ein­drü­cke. Ange­fan­gen vom beschau­li­chen Fischer­dorf Mostei­ros über den spek­ta­ku­lä­ren Aus­sichts­punkt Mira­dou­ro do Escal­va­do bis hin zur ein­sa­men Wan­de­rung über die Stra­ße mit dem “ein­präg­sa­men” Namen EN9-1A. Und nicht zuletzt natür­lich den Blick auf den bekann­tes­ten Kra­ter­see der Azo­ren. Und der min­des­tens so geheim­nis­voll wie das bekann­te Pan­ora­ma von oben, wenn­gleich ganz anders.

Von Ponta Delgada nach Sete Cidades


Mehr­mals am Tag gibt es Bus­ver­bin­dun­gen von Pon­ta Del­ga­da nach Sete Cidades, die inter­es­san­tes­ten (fett = Direkt­ver­bin­dung):

  • Wochen­tags um 07:15 Uhr, 08:25 Uhr und 10:40 Uhr
  • Sams­tags um 07:15 Uhr und 07:50 Uhr
  • Sonn­tags und Fei­er­tags um 08:30 Uhr und 09:00 Uhr

Zurück nach Pon­ta Del­ga­da geht es von Sete Cidades wie folgt:

  • Wochen­tags um 12:00 Uhr und 16:25 Uhr
  • Sams­tags um 16:25 Uhr
  • Sonn­tags und Fei­er­tags um 18:05 Uhr

Alle Anga­ben ohne Gewähr (Stand: Dezem­ber 2017). Tipp: aktu­el­le Fahr­plä­ne sind bei der Tou­ris­ten­in­for­ma­ti­on in Pon­ta Del­ga­da (Pos­to de Turis­mo, Ave­ni­da Infan­te D. Hen­ri­que) erhält­lich.

Autor, Reisereporter und Reiseblogger. Nachdem man ihn dazu gebracht hat, seine vorherige berufliche Karriere zu beenden (um das böse Wort Mobbing zu vermeiden), treibt ihn die Neugier hinaus in die Welt und er erzählt Geschichten von unterwegs.

10 Kommentare zu “São Miguel | Der mystische Kratersee von Sete Cidades

  1. Lie­ber Wolf­gang
    Was für ein tol­ler Arti­kel! Dan­ke für einen neu­en Sehn­suchts­ort auf mei­ner ima­gi­nä­ren Bucket List!
    Lie­be Grüs­se
    Ellen

    • Wolfgang

      Vie­len Dank, Elke! Ja, ich bin auch begeis­tert, was die­ses Por­tu­gal alles zu bie­ten hat! ?

      LG, Wolf­gang

  2. Erin­ne­run­gen wer­den wach! Vor knapp einem Jahr waren wir dort und konn­ten zum Glück trotz unse­rer Kin­der etwas wan­dern (auf dem Kra­ter­rand und eine klei­ne Rund­wan­de­rung süd-öst­lich von Sete Cidades). Du hast auf jeden Fall Recht, dass der Kra­ter­see von unten wenig spek­ta­ku­lär wirkt. Irgend­wann musst du den ent­gan­ge­nen Aus­blick von oben nach­ho­len. Mich hat vor allem begeis­tert, dass man rund­her­um über dem Kra­ter­rand immer das Meer sieht.
    Vie­le Grü­ße, Nico­le

    • Wolfgang

      Hi Nico­le,
      wobei an die­sem trü­ben Tag im Dezem­ber die Aus­sicht von oben womög­lich auch nicht soooo spek­ta­ku­lär gewe­sen wäre. Ich war jeden­falls sehr zufrie­den mit dem Trip und letzt­lich auch mit dem Blick “von unten” auf den wol­ken­ver­han­ge­nen See. Aber klar, soll­te ich jemals zurück­keh­ren nach São Miguel, dann ist die Wan­de­rung am Kra­ter­rand natür­lich Pflicht! 😉

      LG, Wolf­gang

      • Nicht falsch ver­ste­hen, ich woll­te dei­ne Wan­de­rung über­haupt nicht schlecht machen! Du hast ja noch ganz ande­re Din­ge gese­hen, die wir nur am Ran­de erlebt haben, wie z.B. die West­küs­te. Und mehr Ruhe genos­sen, denn am Vis­ta do Rei geht es selbst in der Neben­sai­son (März bei uns) tru­belig zu. Nebel und Wol­ken fin­de ich übri­gens gar nicht schlecht, gera­de auf den Azo­ren machen sie doch einen Groß­teil der Stim­mung aus.
        LG, Nico­le

        • Wolfgang Käseler

          Nein, nein … kei­ne Sor­ge, hab´s schon rich­tig ver­stan­den. 😉

  3. Daniel

    Tol­ler Bei­trag. Waren eben­falls letz­tes Jahr auf den Azo­ren und auch Sete Cidades stand auf dem Pro­gramm. Wir wohn­ten nur weni­ge Kilo­me­ter ent­fernt und konn­ten so mehr­mals am Tag zum See fah­ren, aber auch wir sahen den See erst am letz­ten Tag in sei­ner Pracht. Aber auch der Nebel und die Wol­ken ver­lei­hen dem gan­zen eine ganz beson­de­re Atmo­sphä­re.

    • Wolfgang

      Ja, nicht nur die Far­ben (wenn man sie denn sieht), son­dern auch die Wol­ken wir­ken mys­tisch … Dan­ke! 😉

  4. Hi Wolf­gang,
    dan­ke für die Ver­lin­kung! Ich fin­de dei­ne Baum­bil­der vom See toll, du hast wirk­lich was draus gemacht! Der Vis­ta do Rei hät­te dir an dem Tag auch nicht viel gebracht, wenn ich die Wol­ken auf dei­nen Bil­dern so sehe. Als ich dort war, war es ja auch nicht ganz wol­ken­frei und ich hat­te etwa einen Kor­ri­dor von 10 Minu­ten, um die Bil­der von den Seen zu machen, dann war’s auch vor­bei. Die wol­ken zie­hen ein­fach wahn­sin­nig schnell dort auf. Wir hat­ten stän­dig die web­cams im Auge und sind 2 mal nach sete cidades gehech­tet als die wol­ken­de­cke dort mal auf­zu­bre­chen schien. Den zwei­ten Tag haben wir für den Aus­blick auf die bei­den Seen vom Aus­sichts­punkt am lagoa do cana­rio genutzt, den ich nur abso­lut emp­feh­len kann. Min­des­tens Num­mer 2 wenn nicht die wah­re nr 1 wenn es um Rei­se­pro­spekt­bil­der geht ? Ach und Mon­te Palace ist natür­lich ein tol­ler Aben­teu­er­spiel­platz, foto­gra­fisch inter­es­sant bei jedem Wet­ter. Freue mich auf wei­te­re Arti­kel zu den Azo­ren von dir! Hab durch dei­nen auch direkt wie­der Lust bekom­men noch was von mei­nem Azo­ren­trip zu ver­blog­gen. LG
    Susan­ne

    • Wolfgang

      Hal­lo Susan­ne,
      dan­ke! 😉 Na, das nen­ne ich Ein­satz! Haha­ha … könn­te auch ich sein, auf der Jagd nach “dem” Foto! Ich muss aber sagen, ich bin, was Sete Cidades betrifft, auch so ganz zufrie­den … 😀

      LG, Wolf­gang

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