Kolumne

Groovy Planet. Der Prolog.

Groo­vy Pla­net ist seit vor­ges­tern online. Mon­tag habe ich mei­ne Sei­te gelauncht. Mehr als holp­rig war die Vor­be­rei­tung ver­lau­fen. Und ein ers­ter Ver­such war ja bereits geschei­tert. Und jetzt, wo es end­lich los­geht, dok­te­re ich immer noch an irgend­wel­chen Klei­nig­kei­ten her­um, anstatt mich um das wesent­li­che zu küm­mern, um Euch, mei­ne Lese­rin­nen und Leser. Dies ist daher der Ver­such eines Pro­logs. Es ist eine Ein­lei­tung.

Ver­dammt, was für eine schwie­ri­ge Geburt. Ich hat­te fast schon nicht mehr geglaubt, dass es auf abseh­ba­re Zeit noch etwas wird mit Groo­vy Pla­net. Und jetzt, wo es soweit ist, läufts trotz­dem nicht rund. Nicht so, wie es eigent­lich sein soll­te. Kuri­os, nicht wahr?

Auf ein gro­ßes Spek­ta­kel rund um den Release­ter­min habe ich ver­zich­tet. Nor­ma­ler­wei­se wäre das ein Anlass zum Fei­ern. Ich habe nicht gefei­ert. Nor­ma­ler­wei­se wäre es ein Grund für aus­ge­las­se­ne Freu­de. Für Jubel­schreie hin­aus in die Welt. Mit Groo­vy Pla­net hät­te ich das Instru­ment dafür. Ich hät­te nur schrei­en (= schrei­ben) müs­sen. Es ist nicht pas­siert.

Status quo

Jetzt, nach zwei Tagen, ist immer noch nicht alles fer­tig. Zwei Sei­ten sind noch nicht befüllt. Ins­be­son­de­re hier feh­len wich­ti­ge Infos. Das ist nicht gut. Man könn­te auch sagen, es ist unpro­fes­sio­nell. Ich arbei­te dran. Es wird sich ändern („as soon as pos­si­ble“).

Ich sehe aber, dass Groo­vy Pla­net trotz­dem bereits ers­te Lese­rin­nen und Leser anzieht. Das ist schön, ich habe ja gar nicht groß die Wer­be­trom­mel gerührt. Ander­seits bin ich nicht zufrie­den, ich bin doch noch nicht fer­tig. Es fehlt noch so viel.

Falls Ihr Euch fragt, woher ich weiß, dass Lese­rin­nen und Leser mei­ne Sei­te besu­chen: Goog­le Ana­ly­tics sagt es mir. Das ist das Tool, das die Daten dazu lie­fert. Zum Bei­spiel, wie vie­le Leu­te in wel­chem Zeit­fens­ter “zu Besuch“ waren. Anonym, rei­nes Zah­len­ma­te­ri­al.

Blick zurück

Der ers­te Ver­such, Groo­vy Pla­net zu star­ten, kam zu früh. Ich konn­te es nicht vor­her­se­hen. Ich habe ja kei­ne Glas­ku­gel. Die Zeit war jeden­falls noch nicht reif. Jetzt, beim zwei­ten Mal, soll­te es eigent­lich anders sein, ein­fa­cher. Die Rah­men­be­din­gun­gen stim­men. Also alles easy going? Denks­te! Ich muss­te sogar den Start­ter­min mehr­fach ver­schie­ben. Es ging noch nicht. Erst waren Blo­cka­den zu lösen. Lei­der sind die manch­mal immer noch da. Die­se Arsch­lö­cher kom­men ein­fach immer wie­der. Der Kopf ist noch nicht wie­der ganz frei. Dabei könn­te es so ein­fach sein. Wenn es eben nicht so wäre, wie es ist.

Was pas­siert ist? Vor­ab, Details gehö­ren nicht hier­her. Das will ich nicht. Und es wäre außer­dem schwie­rig, über­haupt die rich­ti­gen Wor­te zu fin­den. Die Kurz­fas­sung: Ein bis­he­ri­ger Lebens­ab­schnitt muß­te erst been­det wer­den, damit ein neu­er rich­tig begin­nen kann. Zu kryp­tisch? Dann so: Zunächst hat ein cha­rak­ter­lo­ser Mensch mei­nen bis­he­ri­gen beruf­li­chen Weg been­det. Qua­si von heu­te auf mor­gen. Die ent­stan­de­ne  Situa­ti­on hat mich krank gemacht. Und es hat ewig gedau­ert, bis die­ser Pro­zess über­wun­den war. Bis es end­lich zu einer Eini­gung gekom­men ist. Und die­ser gan­ze Scheiss wirkt immer noch nach. Es braucht Zeit, bis die Wun­den ver­heilt sind. Mob­bing wäre übri­gens ein böses Wort in die­sem Zusam­men­hang. Des­we­gen ver­wen­de ich es nicht. Wie käme ich auch dazu?

Blick nach vorn

Ab jetzt wird nach vorn geschaut. Und auch wenn noch etwas Sand im Getrie­be ist, es geht los auf Groo­vy Pla­net. Ein­zel­hei­ten zu künf­ti­gen The­men wird es bald geben. Aktu­ell über­ar­bei­te ich die aktu­el­len Inhal­te. In den nächs­ten Tagen und Wochen wird es  aktua­li­sier­te Ver­öf­fent­li­chun­gen geben. Und es wer­den span­nen­de neue Arti­kel fol­gen. Dazu wer­de ich Euch recht­zei­tig infor­mie­ren, ins­be­son­de­re über Face­book und die ande­ren Kanä­le (Twit­ter, Goog­le+). Und bald wird es auch den ers­ten News­let­ter geben. Ihr könnt Euch gern schon anmel­den.

Es geht jetzt los mit Geschich­ten „von unter­wegs“, mit einer Mischung aus Inspi­ra­ti­on und Infor­ma­ti­on. Mit klei­nen und gro­ßen Aben­teu­ern. Mit Kul­tur. Mit Bli­cken hin­ter die Kulis­sen. Das ist das Ziel und der Anspruch von Groo­vy Pla­net. Aber auch das braucht Zeit und es erfor­dert eine Ent­wick­lung. Das geht alles nicht von heu­te auf mor­gen. Aber dahin wird die Rei­se gehen. Ich freue mich drauf.

Will­kom­men bei Groo­vy Pla­net!

überWolfgang Käseler

Autor, Reisereporter und Reiseblogger. Nachdem man ihn dazu gebracht hat, seine vorherige berufliche Karriere zu beenden (um das böse Wort Mobbing zu vermeiden), treibt ihn die Neugier hinaus in die Welt und er erzählt Geschichten von unterwegs.

13 Kommentare zu “Groovy Planet. Der Prolog.

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