Indien! Kultur, Klischees & heilige Kühe

Woran denkt man bei Indien zuerst? An Bollywood und bunte Gewänder? Taj Mahal und Yoga? Oder sind Armut, Slums und Gewalt gegenüber Frauen eher typisch indisch? Die allgegenwärtigen heiligen Kühe sind sicher auch ganz weit vorn. Ein Streifzug durch indische Klischees, bei dem es nicht nur um die vermeintlich unantastbaren Tiere geht. Denn dazu ist das Thema Kultur in Indien zu bunt und vielfältig.

Drei Monate habe ich den indischen Subkontinent bereist und vielen Klischees bin ich begegnet. Es beginnt mit einem Zwischenstopp in Delhi: Zeit für ein paar Stunden Schlaf. Und von der Stadt wollte ich auch etwas sehen. Denn möglicherweise würde ich nie wieder hierher zurückkehren.

Kultur und Klischees in Indien: Vollbeladener LKW

Typisch indisch? Vollbeladener LKW in Chhattisgarh

Ein Taxi bringt mich zum Qutb-Komplex. Dem Fahrer hatte ich freie Hand gelassen, wohin es geht. Schließlich weiß ich kaum etwas von der indischen Hauptstadt.

Der Islam gehört zu Indien

Der Qutb-Komplex ist Teil des Weltkulturerbes, die Ruinen der ersten Moschee auf indischem Boden befinden sich hier. Aus einer anderen Zeit, Ende des 12. Jahrhunderts, Delhi war gerade von muslimischen Invasoren eingenommen worden. Auch der Qutb Minar, mittlerweile etwas schiefe Siegessäule, steht hier. Er ist eines der höchsten Bauwerke islamischer Architektur. Kein Zweifel, zu Indien gehört der Islam. Heute bilden Muslime die größte religiöse Minderheit im Land der Hindus. Eine „Minderheit“, die unglaubliche 170 Millionen Menschen umfasst, mehr als die meisten islamischen Staaten Einwohner zählen. Woanders als in Indien, dem siebtgrößten Land der Erde, kaum vorstellbar.

Indiens Kultur und Klischees, Qutb Minar in Delhi

Qutb Minar: Wachturm, Siegessäule und Wahrzeichen von Delhi

Auf dem Weg zurück zum Indira Gandhi International Airport quält sich das Taxi durch den zähflüssigen Verkehr. Kühe kreuzen die Fahrbahn. Unbeeindruckt vom Verkehrschaos läuft eine Herde zwischen den Autos umher. Das Klischee lebt. Willkommen in Indien!

Fleischloses Indien?

Am Abend lande ich in Raipur, Hauptstadt des Bundesstaates Chhattisgarh. Meine Unterkunft wähle ich in der Nähe des Busbahnhofs, denn schon am nächsten Morgen soll es weitergehen, die Industriestadt Raipur wäre kein guter Start für meine Indienreise. Auch hier am Straßenrand liegen Kühe, verfolgen stoisch die hektische Betriebsamkeit des Verkehrsknotenpunktes. Noch keine 24 Stunden bin ich im Land, aber die heiligen Tiere sind schon fest verwurzelt in meinem Bild vom indischen Alltag.

Indien Kultur und Klischee, heilige Kuh im Bundesstaat Chhattisgarh

Kühe in Indien: allgegenwärtig, hier im Bundesstaat Chhattisgarh

Ausschließlich vegetarische Gerichte gibt es, erfahre ich im Restaurant um die Ecke. Und sollte später nach und nach lernen, welche Bedeutung fleischlose Ernährung in Indien hat. An manchen Orten kann es sogar schwierig sein, überhaupt ein Restaurant mit nicht vegetarischen Gerichten zu finden. Indien, ein Mekka für Vegarier? Der Vegetarismus hat hier jedenfalls eine Jahrtausende alte Tradition. Auch Indiens legendärer Freiheitskämpfer Mahatma Ghandi war Vegetarier. Sein Credo: “Die Größe einer Nation und ihr moralischer Fortschritt lassen sich daran bemessen, wie sie mit den Tieren umgeht.”

Kultur in Indien, Frauen am Brunnen in Chhattisgarh

Wasser: wertvolles Gut, muss manchmal kilometerweit geschleppt werden

Schlachtung heiliger Kühe

Die Inder also ein Volk von Vegetariern? Mitnichten. Nach grober Schätzung bevorzugen zwar 40 % der Leute fleischlose Kost, also fast eine halbe Milliarde Menschen, was für eine Zahl! Aber eben nicht die Mehrheit. Zudem ist die Tendenz abnehmend, insbesondere der Mittel- und  Oberschicht gelüstet es nach Fleisch, weiß der Deutschlandfunk zu berichten. Von zirka 30.000 illegalen Schlachthöfen in Indien spricht gar die Frankfurter Allgemeine. Und geradezu grotesk wirkt es, dass Hindus, von denen viele das Schlachten und den Verzehr von Tieren ablehnen, massenhaft nach Nepal reisen, um dort, im kleinen Nachbarland, dem Töten zu Opferzwecken beizuwohnen. Das in mehreren indischen Bundesstaaten übrigens verboten ist. Müsste der große Gandhi sich nicht im Grab umdrehen angesichts dieser kulturellen Dekadenz?

Kultur in Indien: Impressionen vom Bananenmarkt in Madurai

Auf dem Bananenmarkt in Madurai

„What is your country?“

Der Chitrakot-Wasserfall in der Nähe von Jagdalpur ist der breiteste Wasserfall Indiens. Einige Inderinnen möchten ein gemeinsames Foto mit mir. Ich bin überrascht. Eigentlich war ich es, der die Frauen in ihren bunten Saris vor dem Wasserfall knipsen wollte, nun bin ich selbst Teil des Motivs. Es sollte nicht das letzte Mal gewesen sein, viele Inder sind scharf darauf, sich mit Ausländern zusammen ablichten zu lassen. An die Mentalität der Leute sollte man sich ohnehin schnell gewöhnen, was bleibt einem auch übrig? Jeder Indienreisende wird trotzdem irgendwann an den Punkt gelangen, dass er sie nicht mehr hören kann, die vielfach gestellten neugierigen Fragen „what is your country?“, „where are you from?“ oder „what is your name?“. Auffällig ist auch die indische Vorliebe für Selfies, an sich nicht ungewöhnlich, aber im Vergleich zu anderen Ländern erscheint sie doch extrem.

Heilige indische Kühe am Chitrakot-Wasserfall

Allgegenwärtig: heilige Kühe, hier am Chitrakot-Wasserfall

Dass sich auch Kühe am Chitrakot-Wasserfall blicken lassen, überrascht kaum noch. Beinahe wirkt es, als wollten auch die Tiere für einige Schnappschüsse posieren.

Sonntags ist mächtig Betrieb in Jagdalpur, der Hauptstadt des Bastar Distrikts. Aus den umliegenden Dörfern kommen die Leute zum Haat, das ist die Bezeichnung des Handelsplatzes auf dem Gelände des Sanjay Market. Den herumlaufenden Kühen werden hier schnell ihre Grenzen aufgezeigt. Hiebe setzt es, wenn die Vierbeiner nach dem knackig-leckeren Gemüse schnappen. Auch Gegenstände fliegen schon mal nach den heiligen Tieren, die offensichtlich gar nicht so unantastbar sind.

Indische Klischees: im Müll wühlende Kuh und im Hintergrund der Taj Mahal

Indische Klischees: im Müll wühlende Kuh vor der Kulisse des Taj Mahal

Inder und Alkohol

Zu Besuch bei den Adivasi in der Gegend um Jagdalpur: mein einheimischer Guide Awesh Ali fährt mich jeden Tag mit dem Moped zu den Dörfern der indischen Ureinwohner, die offiziell Tribals, also Stammesvölker, genannt werden. Zufällig geraten wir in eine Hochzeitsgesellschaft. Die Leute haben ordentlich die Lampen an, insbesondere der Bräutigam ist stramm wie eine Natter. Drei Tage geht das Fest, Durchhaltevermögen ist also angesagt. Mit was sich die Leute die Kante geben? Mahua lautet der Name des berauschenden Drinks, ein Produkt aus fermentierten Blüten. Dass ich den probiere, versteht sich. Nur die Einladung zur Teilnahme am Tanz, eher ein Versuch, mich mit sanfter Gewalt in ihre Mitte zu zerren, lehne ich energisch ab. Die tanzende, eher schwankende Hochzeitsgesellschaft ist mir zwei Tage voraus, was den Alkoholpegel angeht.

Kultur in Indien, Inderinnen beim Masala Chai trinken

Teepause: Masala Chai, oder einfach kurz Chai, wird überall getrunken

Einige Wochen später bin ich in Puducherry, nach Pondicherry, dem bis 2006 gültigen Namen, liebevoll nur Pondy genannt. Dort heißt es, indische Hochzeiten laufen alkoholfrei ab. Längst weiß ich es besser, es kann so sein oder anders. Überhaupt ist der Umgang mit Alkohol in Indien höchst unterschiedlich. In manchen Bundesstaaten herrscht Alkoholverbot. In anderen hingegen eine rege Nachfrage in den dortigen Liquor Stores, wo hochprozentige Spirituosen deutlich besser laufen als Bier.

Kingfisher aus der Teekanne

Anfangs wundere ich mich noch, dass sie Kingfisher, so der Name der bekanntesten indischen Biersorte, in Zeitungspapier umwickelt servieren. Und denke mir, vielleicht solls ja der Kühlung dienen. Bald lerne ich jedoch, dass nicht überall eine Lizenz zum Ausschank vorhanden ist, daher die auffällig unauffällige „Verkleidung“. Keine Lizenz zu haben, bedeutet nämlich nicht, kein Bier besorgen zu können. Ganz im Gegenteil, das funktioniert fast überall sogar erstaunlich reibungslos. Das kuriose Highlight: in Kochi reichen sie mir das Kingfisher in einer Teekanne. Und zwar ziemlich gut gekühlt.

Kultur in Indien: Gateway of India in Bombay

Spuren britischer Vergangenheit im jetzigen Mumbai: Gateway of India

Dharavi, der Vorzeige-Slum

Dharavi in Bombay gilt als größter Slum Asiens. Wer aber vermag das überhaupt zu beurteilen? Schließlich ist man sich nicht einmal sicher, wie viele Leute hier tatsächlich wohnen. Die Schätzungen schwanken zwischen 500.000 und 1 Million Menschen. Manche Zahlen liegen darunter, andere wiederum darüber. Ich will mir selbst ein Bild machen von Dharavi, dem vermeintlichen Elendsviertel in Bombay, das inzwischen Mumbai heißt. Ich bin übrigens nicht der einzige, dem der alte Name besser gefällt.

Kultur in Indien: Dharavi, Bombay

Am Rand von Dharavi, Slum in Bombay

Dharavi überrascht. Geschäftig geht es zu, es wird recycelt, geschreddert, gewaschen und geschmolzen. Plastik, Papier, Lumpen und Farbreste, alles wird verarbeitet. Und das soll ein typischer Slum sein? Ganz sicher nicht. Ich lerne, dass Slum hier vor allem eines ist: die Bezeichnung für ein extrem dicht und illegal besiedeltes Viertel. Die Menschen sind verblüffend gut organisiert und wohl gar nicht so arm, wie man denken könnte. Spannender Stoff für einen Film: Slumdog Millionaire wurde mit mehreren Oscars ausgezeichnet, nur die Bewohner von Dharavi sollen „not amused“ sein über diese Form öffentlichkeitswirksamer Darstellung ihrer Heimat, heißt es. Zumal lediglich ein geringer Teil des Streifens direkt vor Ort gedreht wurde.

Kultur in Indien, badende Inderin in Gopalpur

Badeanzug oder Bikini in Indien? Fehlanzeige

Fischfang à la China

Der erste Eindruck: mächtige Fischernetze im Sonnenuntergang, befestigt an schweren Holzkonstruktionen. So begrüßt mich Kochi, die Hafenstadt in Kerala. Kaufleute vom Hof des Kublai Khan sollen die Netze im 13. Jahrhundert eingeführt haben. Sehr effektiv scheint diese Art des Fischfangs inzwischen nicht mehr zu sein. Mehrere Männer sind jeweils zum Einholen des schweren Geräts erforderlich, jedoch ohne nennenswertes Ergebnis. Ganz anders sieht es bei den Fischern aus, die wenige Meter entfernt mit konventionellen Booten hinaus aufs Meer fahren und mit respektablen Fangergebnissen zurückkommen.

Kultur in Indien: chinesische Fischernetze in Kochi

Auch ein Stück Kultur: chinesische Fischernetze in Kochi

Chinesische Fischernetze als Synonym für verschiedenartige kulturelle Einflüsse, von Ausländern nach Indien gebracht. Allein in Kochi haben sich Portugiesen, Holländer und Briten quasi die Klinke in die Hand gegeben. Wobei die Netze der Chinesen zweifellos den größten Eindruck hinterlassen.

Leben und Tod am Ganges

Ein Gesicht taucht in meinem Blickfeld auf. Ich hatte nicht gemerkt, wie sich der Mann nähert, meine volle Konzentration galt dem Feuer. An mehreren Stellen am Ufer des Ganges, den Ghats, verbrennen sie die Toten. Hunderte. Jeden Tag. Rund um die Uhr. Die Überreste wandern ins Wasser. Das Gesicht des Mannes sieht nicht gut aus. Geschwüre wachsen dort. Seine Hand streckt er mir entgegen, er will Geld. Ich bin in Varanasi angekommen, der vorletzten Station meines Trips durch Indien.

Indische Kultur: Totenverbrennung in Varanasi

Auch ein Teil indischer Kultur: Totenverbrennung in Varanasi

Die Toten werden am Ufer des Ganges verbrannt, während die Lebenden im Fluss baden. Sie waschen sich oder ihre Wäsche. Manche trinken das heilige Wasser auch, das tatsächlich eine ziemlich dreckige Brühe ist. Verunreinigt durch Abfall, Fäkalien und Leichenreste. Auch das ist ein Stück indischer Kultur. Eine Woche lang beschäftige ich mich in Varanasi mit dem Totenkult der Hindus. Und sehe in der heiligen Stadt auch das letzte Mal eine indische Kuh. Was mir erst anschließend im ehemaligen Kalkutta klar wird. In der Stadt, die sie jetzt Kolkata nennen, gibt es, völlig untypisch für Indien, nämlich keine Kühe. Dafür aber eine Straßenbahn, es ist die einzige in Indien.

Morgendliches Ritual: Baden und Beten in Varanasi

Morgendliches Ritual: Baden und Beten, nebenan werden die Toten verbrannt

Was ist nun typisch indisch?

Ich habe gelernt, dass viele der gängigen Klischees nicht zutreffen. Fast alles kann entweder so sein oder so. Oder aber ganz anders. Es gibt Menschen in Indien, die kein Fleisch essen, andere tun es. Einige schlachten Tiere, andere opfern sie. Manche Inder trinken keinen Alkohol, andere dafür um so mehr. Yoga, typisch indisch? Ich habe keinen Inder getroffen, der Yoga praktiziert. Prem Kumar in Kovalam ist die Ausnahme, der aber ist auch Yoga-Lehrer, es ist sein Beruf.

Adivasi-Frau im Bastar Distrikt in Chhattisgarh

Adivasi-Frau im Bastar Distrikt in Chhattisgarh

Stichwort „Hygiene“: richtig ist, dass Indien ein gewaltiges Müllproblem hat und teilweise richtig dreckig ist. Die andere Seite: die meisten Inder baden oder waschen sich zweimal täglich, suchen dafür im Zweifelsfall den nächsten Brunnen auf, irgendwo an der Straße. Oder einen Teich. Ich habe in einem Haus auf dem Land, irgendwo in Zentralindien, vom Fussboden gegessen, im wahrsten Sinne des Wortes. Mit einem Bananenblatt als Teller. Es mag kurios klingen, aber sauberer hätte es dennoch kaum sein können.

Kultur in Indien: Ländliche Idylle im Bastar Distrikt

Ländliche Idylle, auch das gibt es in Indien

Indien – extrem und fotogen

Drei Monate sind jedenfalls zu kurz, um ein solches Land wirklich zu verstehen. Lediglich ein wenig an der Oberfläche konnte ich kratzen, um einen Eindruck zu bekommen von indischer Kultur. Ob ich irgendwann zurückkehren werde? Ich kann es nicht sagen, möglicherweise nicht. Indien ist spannend. Extrem. Und zudem äußerst fotogen. Und doch hat es mich nicht so in den Bann gezogen, dass ich dort unbedingt wieder hin will. Was aber nicht daran liegt, dass ich anschließend eine Woche brauchte, um wieder „anzukommen“, mich zuhause wieder zurechtzufinden. Dort, wo es auf einmal ungewohnt ruhig und sauber war. Wo die Menschen nicht am Straßenrand oder am Strand ihre Notdurft verrichten. Und wo nicht ständig gerotzt, gerülpst oder gespuckt wird.

Kultur in Indien: indische Frauen im Bundesstaat Chhattisgarh

Frauen in Modenar, Bastar Distrikt, Zentralindien

Es gäbe noch viel mehr zu berichten. Anekdoten zu anderen kulturellen Themen. Von meiner Erfahrung mit Bhang Lassi in Udaipur etwa. Dem cannabishaltigen Getränk, süß und fruchtig, aber mit mächtig berauschender Wirkung. Oder von indischen Space-Cookies, die sich wunderbar eignen, um lange Fahrten mit Bus oder Bahn zu überstehen – quasi wie im Schlaf. Wobei das Thema Zugfahren in Indien ohnehin Stoff böte für einen eigenen Artikel. Eine Woche etwa habe ich insgesamt in Zügen und Bussen verbracht.

Kultur in Indien, Kamasutra

Tabuthema Sex? Kamasutra als Kunst in Raghurajpur

Indien: Vielfalt & Widersprüche

Dann wäre da noch das Thema Sex und Zärtlichkeit, eigentlich ein Tabu in der indischen Öffentlichkeit. Ich muss dazu immer an die nicht jugendfreien Darstellungen von Liebesakten an indischen Tempeln denken. Oder an den sympathischen Künstler in Raghurajpur, der mir stolz seine wohlgelungenen Illustrierungen des Kamasutra präsentierte. Nicht, ohne dabei schelmisch zu schmunzeln. Ich hätte ihm das Kunstwerk abkaufen sollen, es wäre eine bemerkenswerte Erinnerung an Indien, dieses Land voller Widersprüche. Für das vor allem eines typisch ist: seine unglaubliche Vielfalt. Und die heiligen Kühe natürlich. Auch wenn die längst nicht so unantastbar sind, wie es der Ruf besagt, der ihnen vorauseilt.

 

Lesetipp

Indiens Kultur und Klischees in anderen Reiseblogs:

Mehr zu Indien hier bei Groovy Planet:

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